Nebojša Despotović
Alle unsere Leben

Ausstellung - von samstag 19 juli 2025 | zum sonntag 05 okt. 2025

  • Nebojša Despotović, "Nel giardino della mia vita", 2025

    Nebojša Despotović, "Nel giardino della mia vita", 2025

  • Nebojša Despotović, "Where the Blue Begins", 2024, Courtesy l’artista

    Nebojša Despotović, "Where the Blue Begins", 2024, Courtesy l’artista

  • Nebojša Despotović, "Untitled", 2023, Courtesy l’artista

    Nebojša Despotović, "Untitled", 2023, Courtesy l’artista

  • Nebojša Despotović, "Salone di mia madre", 2024, Courtesy l’artista

    Nebojša Despotović, "Salone di mia madre", 2024, Courtesy l’artista

  • Nebojša Despotović Colors, "Mia and Emma", 2021, Courtesy l’artista

    Nebojša Despotović Colors, "Mia and Emma", 2021, Courtesy l’artista

Wann
von samstag 19 juli 2025 | zum sonntag 05 okt. 2025
Preis
Erwachsene 2 €
Credits
Kuratiert von Daniele Capra und Gabriele Lorenzoni
Wo
Galleria Civica Trento
Art
Ausstellung

Despotovićs Malerei ist intim, familiär und introspektiv.

In den letzten Jahren hat der serbische Künstler die riesigen Bildarchive, die seine Arbeit lange Zeit inspiriert haben, beiseitegelassen und sich der realen Alltagswelt zugewandt.

Seine jüngsten Werke bilden den Schwerpunkt der von Gabriele Lorenzoni und Daniele Capra kuratierten Ausstellung bei der Galleria Civica in Trient. Zu sehen sind 14 Werke aus den letzten Jahren, die noch nie zuvor ausgestellt wurden, sowie ein großes, monumentales Polyptychon, das eigens für diesen Anlass geschaffen wurde: Nel giardino della mia vita (Im Garten meines Lebens), bestehend aus vier großen Bildtafeln. Hier verzichtet Despotović auf synthetische, anti-realistische Farben und die für sein Werk charakteristische materielle Malerei und setzt stattdessen auf Sepia-, Weiß- und Schwarztöne ein. Die unruhige, zerlegte Komposition bleibt hingegen unverändert.

Wiederkehrenden Motive der letzten Jahre sind die Mitglieder seiner Familie: Die Ausstellung, die als emotionales und intellektuelles Kontinuum konzipiert ist, setzt sich auf nicht-lineare Weise mit den Übergangen zwischen der Trauer um den kürzlichen Verlust seiner Mutter und dem gemeinsamen Leben mit seiner Familie auseinander. Diese doppelte zeitliche und emotionale Achse – Vergangenheit und Gegenwart, Mutter und Töchter – wird nicht als einfacher Vergleich zwischen Epochen dargestellt, sondern als komplexe Schichtung von Identitäten und Vorstellungswelten.

Die Ausstellung wird von einem in Kürze erscheinenden Katalog begleitet, der vom Mart herausgegeben wird und Beiträge der Kuratoren Gabriele Lorenzoni und Daniele Capra sowie einen Dialog zwischen der Künstlerin und der Journalistin Marina Lalović Rainews24, enthält.

Nebojša Despotović. Alle unsere Leben

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